Unabhängigkeit ist ein hohes Gut. Gerade wenn es um die eigene Gesundheit geht.
Mit der Selbsthypnose bekommt jeder ein mächtiges Werkzeug an die Hand, um das eigene Nervensystem aktiv und positiv zu beeinflussen.
Das Ziel ist es, nicht mehr hilflos dem Stress oder der inneren Unruhe ausgeliefert zu sein, sondern sich selbst in wenigen Momenten in einen Zustand der Entspannung und Regeneration versetzen zu können.
Es ist der direkte Weg zu mehr Autonomie im Alltag.
Unser vegetatives Nervensystem gleicht einer Waage mit zwei Schalen: dem Sympathikus (Zuständig für Aktivität, Stress, Flucht) und dem Parasympathikus (Zuständig für Ruhe, Verdauung, Heilung).
In unserer modernen, schnelllebigen Welt, oft geprägt von Angst oder Leistungsdruck, bleibt die Waage oft auf der Seite des Sympathikus hängen.
Wir stehen unter Dauerstrom. Selbsthypnose ist die Fähigkeit, diese Waage bewusst auszugleichen und den Parasympathikus zu aktivieren. Regelmäßig angewendet, bringt dies das System wieder in eine gesunde Balance.
Das ist besonders hilfreich bei Einschlafproblemen, Reizdarm-Syndrom, Schmerzen oder Prüfungsangst.
In der Praxis wird diese Technik oft schon in der allerersten Sitzung vermittelt, damit Klienten sofort wirksame Unterstützung für den Alltag haben und spüren: „Ich kann mir selbst helfen.“
Das quälende Gedankenkarussell am Abend stoppen und schneller in den tiefen, regenerativen Schlaf finden.
Linderung bei psychosomatischen Themen wie Reizdarm, Spannungskopfschmerz oder stressbedingtem Bluthochdruck.
Abrufbarer "Tunnelblick" und Ruhe bei wichtigen Präsentationen, sportlichen Wettkämpfen oder Prüfungen.
Nein, überhaupt nicht. Trance ist ein natürlicher Zustand des Gehirns. Jeder kann mit einer einfachen Anleitung lernen, diesen Zustand bewusst herbeizuführen.
Das ist unmöglich. Sollten Sie während der Übung tatsächlich einschlafen, geht die Trance in normalen Schlaf über und Sie wachen erholt wieder auf.
Wie beim Sport bringt Regelmäßigkeit den Erfolg. Schon 5 bis 10 Minuten täglich können das Stresslevel dauerhaft senken.
Ja, exzellent. Sie lernen, das Gelernte ruhig abzurufen, statt durch Stresshormone blockiert zu werden („Blackout“).
In einer Zeit, in der Burnout und Stresserkrankungen zunehmen, suchen immer mehr Menschen nach natürlichen Wegen, um zur Ruhe zu kommen. Wer sein vegetatives Nervensystem beruhigen möchte, ohne sofort zu Medikamenten zu greifen, findet in der Selbsthypnose eine wissenschaftlich fundierte Methode. In der Hypnosepraxis in Rudolstadt liegt ein großer Fokus auf der „Hilfe zur Selbsthilfe“. Es geht nicht darum, den Therapeuten für immer zu brauchen, sondern darum, Techniken zu erlernen, die ein Leben lang verfügbar sind. Klienten aus Saalfeld, Bad Blankenburg und der Umgebung nutzen dieses Angebot oft begleitend zur Therapie oder als Prävention.
Ein häufiges Anwendungsgebiet ist der Schlaf. Wer unter „Schlafprobleme Hypnose“ sucht, leidet oft unter massiven Ein- oder Durchschlafstörungen. Wenn der Sympathikus nachts aktiv bleibt, kommen Körper und Geist nicht zur Ruhe. Durch Selbsthypnose lernt das Gehirn, gezielt abzuschalten. Man etabliert ein Ritual, das dem Körper signalisiert: „Jetzt ist Sicherheit und Ruhe angesagt.“ Die Regenerationsfähigkeit des Körpers wird gestärkt, was sich positiv auf das Immunsystem und die psychische Stabilität auswirkt.
Stress „schlägt auf den Magen“: Dieses Sprichwort kommt nicht von ungefähr. Da das Zentrum des vegetativen Nervensystems eng mit dem Solarplexus und der Verdauung verknüpft ist, kann Selbsthypnose besonders bei Reizdarm oder stressbedingten Magenbeschwerden Linderung verschaffen. Wer Selbsthypnose lernen möchte, investiert also direkt in seine ganzheitliche Gesundheit. In der Praxis in Rudolstadt wird die Technik individuell auf die Bedürfnisse des Klienten angepasst und sicher verankert.