Simpson Protocol

Das Simpson Protocol

Im November 2015 durfte ich diese wunderbare und effiziente Hypnosetechnik bei der Begründerin selbst, Ines Simpson, erlernen. Schon während des Seminars war ich fasziniert von dieser Methode und deren Wirkungsweise.

Im Grunde genommen übernimmt während der Sitzung Ihr Überbewusstsein (ÜB) die Führung und macht sich auf die Suche nach Lösungen für Ihr Problem. Ich gebe dem ÜB dabei nur kurze Anweisungen was zu tun ist oder wo es suchen soll. Über Fingersignale, die am Anfang der Sitzung installiert werden, kommuniziere ich  während der gesamten Sitzung mit Ihrem ÜB. Es ist eine Methode, die auf allen Ebenen des menschlichen Seins (körperlich, seelisch, emotional, spirituell, mental) “aufräumt” und damit das Problem auf sanfte aber effiziente Weise auflöst. Man kann damit sogar Klienten helfen, die nicht über ihr Problem sprechen wollen oder können. Das ÜB weiß ganz genau um welches Thema es geht und was am dringensten bearbeitet werden müsste.

Zum besseren Verständnis möchte ich hier ein paar Auszüge aus der Informationsbrochüre “The Simpson Protocol” von Stin-Niels Musche zitieren:

Das SP ist eine Methode, die dem Hypnoseanwender die Arbeit erleichtert und das Einsatzgebiet der Hypnose erweitert. So kann der Hypnotiseur stets sicher sein, zur richtigen Zeit am richtigen Thema zu arbeiten und zu wissen, dass der Prozess, angeleitet vom ÜB des Klienten, nur ein erwünschtes Ergebnis erreicht – das Beste für den Klienten.

Hypnose mit dem SP bearbeitet oder verändert nicht nur das Problem bzw. die Beschwerden des Klienten, sondern alle Nachbarthemen und alles, was die Beschwerden noch verstärkt.

Das SP sorgt außerdem dafür, dass der Klient eine gute Verbindung zu sich selbst herstellt und verleiht ihm die innere Stärke seine Beschwerden oder Probleme selbst anzugehen.

Denn nach jeder Sitzung mit dem SP bekommt der Klient von mir Codewörter, mit denen er sich selbst auch in tiefe Hypnose versetzen kann, um seine Selbstheilungskräfte auf allen Ebenen des Geistes zu aktivieren.

Vorteile des Simpson Protocol

  • Das Höhere Selbst oder auch ÜB des Klienten bearbeitet alles auf die wirkungsvollste Weise, die möglich ist. Mehere Probleme können in einer Sitzung aufgelöst werden.
  • Sanfte Hypnosemethode: Der Klient braucht nicht über sein Problem zu sprechen – und auch nicht über das was während der Sitzung passiert (wie es bei einer klassischen Regression der Fall ist, bei der ich sehr auf die Mitarbeit und die verbale Kommunikation des Klienten angewiesen bin).
  • Es bestärkt den Klienten in seiner Selbstbestimmung und verleiht ihm die Stärke und Möglichkeit seine Probleme/Beschwerden selbst anzugehen.
  • Es fließt keine Beurteilung seitens des Hypnotiseurs in den Prozess ein. Das Höhere Selbst / ÜB gibt vor, was zu tun ist und was nicht. Alles was passiert, passiert immer mit dem Einverständnis des Überbewusstseins.
  • Der Prozess kann für die verschiedensten und tiefgreifendsten Probleme jeder Art eingesetzt werden.
  • Das SP arbeitet weder mit Skripten noch mit Formeln. Es ist dem Hypnotiseur und dem ÜB des Klienten damit möglich, ganz frei jedes beliebige Problem zu bearbeiten, das gerade hochkommt.
  • Es ist für den Klienten wesentlich weniger belastend als die herkömmliche Arbeit mit einer Regression zur Ursache des Problems, da sich Abreaktionen sehr viel einfacher behandeln lassen.
  • Es handelt sich um einen Prozess, der auf der offenen und vertrauensvollen Beziehung zwischen Hypnotiseur und dem ÜB des Klienten basiert.

Das Simpson Protocol wird heute teilweise schon weltweit für die Stellvertreterarbeit mit anderen Menschen und auch für Tiere eingesetzt. Darüber hinaus in der Geburtsvorbereitung, bei Unfruchtbarkeit und sexuellen Störungen, zum Schmerzmanagement, zur Vor- und Nachbereitung von Operationen und natürlich auch für jegliche Form von Trauma oder mentaler, körperlicher oder emotionaler Störung.